Desk Sharing Software: Funktionen, Auswahl und Kosten

Am Montag sind die Schreibtische zur Hälfte leer, am Mittwoch reicht der Platz nicht für alle, und die einzige Übersicht darüber, wer wann im Büro ist, steckt in einer Tabelle, die niemand pflegt. Genau an diesem Punkt fangen kleine und mittlere Büros an, nach Desk-Sharing-Software zu suchen. Das Angebot ist unübersichtlich, die Funktionslisten klingen alle gleich, und am Ende bleibt die Frage offen, welche Funktionen wirklich zählen und wofür man eigentlich bezahlt. Dieser Leitfaden ordnet das Feld: was Desk-Sharing-Software leisten muss, worauf es bei der Auswahl ankommt, was die Tools kosten und wann eine kostenlose Version ausreicht.

Dieser Leitfaden richtet sich an Office-Manager:innen, Team-Leads und Geschäftsführungen kleiner und mittlerer hybrider Büros, also an die Menschen, die die geteilten Schreibtische am Ende organisieren und die Rückfragen des Teams beantworten. Es geht nicht darum, ein bestimmtes Produkt zu empfehlen, sondern darum, mit welchen Kriterien du das Feld selbst sinnvoll einordnest.

Was Desk-Sharing-Software ist und was nicht

Desk-Sharing-Software ist im Kern ein Buchungssystem für geteilte Arbeitsplätze. Statt dass jeder Person ein fester Tisch gehört, teilen sich zum Beispiel 4 Personen 3 Plätze, und alle sehen in Echtzeit, welche Schreibtische an welchem Tag frei sind, und reservieren sich einen Platz für die Tage, an denen sie ins Büro kommen. Das ersetzt zwei Dinge, die in wachsenden Büros zuverlässig zum Reibungspunkt werden: die Tabelle, die niemand aktuell hält, und die Rückfrage im Flur, ob der Tisch am Fenster morgen frei ist.

Was Desk-Sharing-Software nicht ist: ein Ersatz für eine Entscheidung. Die Software bildet ab, wie viele Plätze ihr auf wie viele Menschen verteilt, welche Regeln gelten und wer welchen Bereich nutzt. Diese Fragen beantwortet ihr vorher. Das Tool macht die Antworten sichtbar und buchbar, es trifft sie nicht für euch. Wer die Grundlagen klären will, bevor er ein Tool aussucht, findet den Rahmen im Desk-Sharing-Leitfaden mit der Berechnung der Sharing-Quote.

Die sechs Funktionen, auf die es wirklich ankommt

Funktionslisten von Anbietern sind lang und klingen austauschbar. Für den Alltag in einem kleinen bis mittleren Büro entscheiden sechs Dinge darüber, ob die Software Zeit spart oder eine weitere Baustelle wird.

Verfügbarkeit in Echtzeit. Der ganze Sinn der Sache. Wenn zwei Personen denselben Tisch buchen können, weil die Übersicht hinterherhinkt, hast du das Excel-Problem in einer teureren Oberfläche. Eine Buchung muss sofort für alle anderen sichtbar sein.

Buchung in Sekunden. Ein Platz sollte sich mit wenigen Klicks reservieren lassen, ohne Anleitung. Je länger der Weg zur Buchung, desto mehr Menschen umgehen das System und setzen sich einfach irgendwohin, und damit ist die Übersicht wieder wertlos.

Ein visueller Grundriss. Eine Liste aus Tischnamen sagt niemandem etwas. Ein anklickbarer Plan des Büros zeigt sofort, wo ein freier Platz ist, wer in der Nähe sitzt und wo das eigene Team an dem Tag zusammenkommt. Das ist der Unterschied zwischen einer Reservierung und einer Reservierung, mit der man auch gerne kommt.


Desk-Sharing-Buchung in Dibsido: Seitenpanel mit Schreibtischauswahl, Datum und Zeitraum sowie dem Button Schreibtisch buchen

Buchung per App. Geteilte Plätze werden unterwegs gebucht, im Zug auf dem Weg ins Büro oder abends für den nächsten Tag. Ohne Handy-App verlagert sich die Buchung zurück an den Schreibtisch, den man ja gerade erst reservieren wollte.

Hinterlegbare Buchungsregeln. Wie weit im Voraus darf gebucht werden, gibt es feste Bereiche für Teams, wie lange wird ein Platz freigehalten. Diese Regeln sollten sich im System abbilden lassen, statt in einer separaten E-Mail zu leben, die neue Kolleginnen und Kollegen nie zu sehen bekommen.

Auslastungsdaten. Nach ein paar Wochen zeigt eine gute Software, welche Bereiche überlaufen und welche leer bleiben und wie viele Buchungen ungenutzt verfallen. Diese Daten sind die Grundlage dafür, die Sharing-Quote nachzujustieren, statt sie zu raten.


Interaktiver Grundriss in Dibsido: freie Schreibtische in Grün, besetzte mit Kollegen-Avataren, Legende Verfügbar und Besetzt

Alles darüber hinaus, von der Sensorik bis zur Raum-, Parkplatz- und Besucherverwaltung, ist nützlich, wenn ihr es braucht. Aber ohne diese sechs Punkte löst auch das umfangreichste Tool das Grundproblem nicht.

Woran du eine Software erkennst, die zu einem kleinen Büro passt

Große Plattformen sind für große Organisationen gebaut, mit entsprechender Komplexität in der Einrichtung. In einem Büro mit 15 bis 200 Personen ist das oft das falsche Werkzeug. Drei Signale sprechen für ein Tool, das zu einem kleinen bis mittleren Büro passt.

Erstens: Ihr könnt es selbst einrichten. Wenn für den Start ein Onboarding-Call mit dem Vertrieb nötig ist, ist die Software wahrscheinlich für eine andere Unternehmensgröße gedacht. Ein Grundriss sollte sich in einer Kaffeepause anlegen lassen.

Zweitens: Das Team bedient es ohne Schulung. Der beste Test ist, jemandem aus dem Team die App zu geben, ohne etwas zu erklären. Findet die Person in einer Minute einen freien Platz und bucht ihn, passt das Tool. Braucht es eine Erklärung, wird es im Alltag umgangen.

Drittens: Der Preis wächst mit euch, nicht gegen euch. Ein Modell, das bei zwölf Personen bezahlbar ist und bei sechzig unbezahlbar wird, ist eine Falle. Genauso ein Tool, das nach genutzten Plätzen abrechnet und trotzdem einen Mindestbetrag für 50 Lizenzen verlangt.

Was Desk-Sharing-Software kostet

Die meisten Anbieter rechnen entweder pro Person und Monat oder pro Schreibtisch und Monat. Übliche Modelle liegen im Bereich von etwa 2 bis 5 Euro pro Person und Monat bei jährlicher Zahlung, mit Abschlägen bei größeren Teams. Der wichtigste Unterschied steckt nicht in der Zahl, sondern in der Bezugsgröße.

Wird nach der gesamten Belegschaft abgerechnet, zahlt ihr auch für Menschen, die selten oder nie im Büro buchen. Wird nach genutzten Plätzen oder aktiven Nutzenden abgerechnet, passt die Rechnung besser zum tatsächlichen Verbrauch, gerade beim Desk Sharing, wo der Sinn ja genau darin liegt, mit weniger Plätzen auszukommen. Rechne beide Modelle mit euren realen Zahlen durch, bevor du dich auf einen Listenpreis verlässt.

Achte außerdem darauf, was im Grundpreis steckt und was extra kostet. Wenn Besprechungsräume oder Parkplätze als separate Module berechnet werden, kann ein günstig wirkender Einstiegspreis am Ende teurer sein als eine All-in-one-Version, die alles enthält.

Kostenlos oder kostenpflichtig: wann was reicht

Mehrere Anbieter haben eine kostenlose Basisversion, meist mit einer Obergrenze bei Nutzenden oder Ressourcen. Für ein einzelnes Team, das Desk Sharing erst einmal ausprobieren möchte, ist das oft der richtige Einstieg. Ihr testet mit echten Buchungen, ob das Modell im Alltag trägt, ohne euch vorab zu binden.

Der Punkt, auf den es ankommt: Prüfe, welche Funktionen in der kostenlosen Version fehlen. Wenn der visuelle Grundriss, die App oder die Auslastungsdaten hinter der Bezahlschranke liegen, testet ihr nicht das Produkt, sondern eine abgespeckte Vorschau. Ein sinnvoller kostenloser Tarif enthält die sechs Kernfunktionen und begrenzt vor allem die Menge, nicht die Substanz. Wer die Buchung für ein erstes Team aufsetzen will, kann ein kostenloses Desk-Sharing-Buchungssystem direkt ausprobieren und erst bei Bedarf erweitern.

In fünf Schritten zur passenden Software

  1. Bedarf festhalten. Wie viele Plätze teilt ihr auf wie viele Menschen, an welchen Tagen ist es eng, welche Teams brauchen feste Bereiche. Zwei Sätze reichen, aber sie sollten aufgeschrieben sein.

  2. Zwei bis drei Tools kostenlos testen. Nicht anhand der Website, sondern anhand der App. Lege einen echten Grundriss an und lass zwei Kolleginnen oder Kollegen eine Woche buchen.

  3. Auf die Bedienung achten, nicht auf die Funktionsliste. Die entscheidende Frage ist, ob das Team ohne Erklärung bucht. Alles andere ist zweitrangig.

  4. Preis mit euren echten Zahlen rechnen. Setze die tatsächliche Nutzung ein, nicht die Kopfzahl, und vergleiche pro-Person- gegen pro-Platz-Modelle.

  5. Mit einem Team starten, dann ausrollen. Ein Pilot deckt in zwei Wochen mehr auf als jede Demo. Läuft er, erweitert ihr auf das ganze Büro.

Wer den Rollout selbst methodisch angehen will, findet die Reihenfolge und die typischen Stolpersteine in den Hot-Desking-Best-Practices.

Desk Sharing Software Vergleich: fünf Anbieter im Überblick (Stand September 2026)

Wer nach einem Vergleich sucht, will meist drei Dinge wissen: Wie wird abgerechnet, gibt es einen kostenlosen Einstieg, und wo bucht das Team, in einer eigenen App oder direkt in Microsoft Teams. Die Tabelle stellt fünf Anbieter gegenüber, die in deutschsprachigen Suchergebnissen für Desk Sharing Software regelmäßig auftauchen. Alle Angaben stammen von den öffentlichen Preisseiten der Anbieter, abgerufen am 9. September 2026.

Anbieter

Abrechnung

Kostenloser Einstieg

Einstiegspreis laut Preisseite

Buchung in Teams / Slack

Hosting laut Anbieter

Dibsido

pro Nutzer:in oder pro Arbeitsplatz, Module einzeln buchbar

dauerhaft kostenlos bis 20 Nutzer:innen

ab 1,70 € pro Nutzer:in und Monat (jährlich) oder 2,60 € pro Arbeitsplatz

Microsoft Teams und Slack (native Apps)

Microsoft Azure, Frankfurt

deskbird

pro aktivem User

Starter-Paket kostenlos, laut FAQ auf 15 User begrenzt

Business ab 2,75 € pro aktivem User und Monat (jährlich), 3,50 € monatlich

MS-Teams-App und Slack-App

DSGVO-konform laut Preisseite; Standort nicht auf der Preisseite genannt

desk.ly

pro Nutzer

kostenlos mit bis zu 15 Nutzer:innen, ohne Zahlungsangabe

Corporate ab 1,65 €, Enterprise ab 2,75 € pro Nutzer und Monat

Microsoft Teams, Outlook, Google, Slack

DSGVO-konform laut Preisseite

Flexopus

pro Ressource (Arbeitsplatz, Raum, Parkplatz), unbegrenzte Benutzer

30 Tage kostenlos testen; ein dauerhaft kostenloser Plan ist auf der Preisseite nicht aufgeführt

Starter 1,59 €, Business 2,99 € pro Ressource und Monat

Microsoft-Teams-App, Outlook-Add-in

Deutschland, Hetzner Online GmbH

anny

pro Ressource bzw. Child-Ressource, unbegrenzte Benutzer

Starter dauerhaft kostenlos bis 5 Ressourcen

Essential ab 5,00 € pro Ressource und Monat

Kalender-Sync; Teams- oder Slack-App auf der Preisseite nicht aufgeführt

Support aus Deutschland laut Website; Serverstandort nicht auf der Preisseite genannt

Preise und Funktionen basieren auf öffentlich zugänglichen Angaben vom 9. September 2026. Anbieter ändern Produkte und Preise; prüfe die aktuellen Details vor einer Entscheidung auf der jeweiligen Website.

Was die Tabelle für ein kleines Büro bedeutet

Abrechnungsmodell entscheidet über die Rechnung. Bei 40 Mitarbeitenden und 25 geteilten Schreibtischen zahlst du bei einem Preis pro Nutzer:in für 40 Personen, bei einem Preis pro Ressource für 25 Plätze. Welche Variante günstiger ist, hängt von der Desk-Sharing-Quote ab: Je weniger Plätze pro Person, desto eher lohnt sich die Abrechnung pro Ressource. Dibsido bietet beide Varianten an, damit du nicht umrechnen musst.

Kostenloser Einstieg ohne Ablaufdatum. Dibsido, deskbird, desk.ly und anny haben laut ihren Preisseiten einen dauerhaft kostenlosen Plan mit Obergrenze (20 Nutzer:innen, 15 User, 15 Nutzer:innen, 5 Ressourcen). Flexopus bietet laut Preisseite eine 30-tägige Testphase. Für ein erstes Team ist ein dauerhaft kostenloser Plan praktisch, weil der Pilot nicht unter Zeitdruck läuft.

Wo gebucht wird. Alle fünf Anbieter nennen eine Microsoft-Teams-Integration oder Kalender-Anbindung. Für Teams, die den Tag in Teams oder Slack verbringen, ist eine native App der kürzeste Weg zur Buchung; Dibsido und deskbird führen beides auf, desk.ly nennt Teams und Slack, Flexopus Teams und Outlook.

Serverstandort. Wer Datenschutz oder Betriebsrat im Prozess hat, fragt nach dem Hosting. Flexopus nennt Hetzner in Deutschland, Dibsido Microsoft Azure in Frankfurt. Bei den anderen Anbietern steht der Standort nicht auf der Preisseite; frag im Vertriebsgespräch danach.

Wo Dibsido nicht die erste Wahl ist. Dibsido ist für kleine und mittelgroße hybride Büros gebaut. Organisationen ab mehreren tausend Mitarbeitenden, die komplexe Provisionierungs-Workflows, eigene BI-Dashboards mit Data-Warehouse-Export oder ein Besuchermanagement mit Kiosk-Hardware brauchen, sind bei einer Enterprise-Plattform besser aufgehoben.

Wie Dibsido Desk Sharing abbildet

Dibsido ist eine Buchungsplattform für hybride Büros und deckt die sechs Kernfunktionen ab: freie Schreibtische erscheinen in Echtzeit auf einem interaktiven Grundriss, gebucht wird in Sekunden per App, Buchungsregeln lassen sich hinterlegen, und die Auslastung wird ausgewertet. Neben Schreibtischen lassen sich auch Besprechungsräume und Parkplätze im selben System buchen, sodass für die Arbeitsplatzbuchung und die übrigen Ressourcen nur ein Tool nötig ist.

Wichtig zur Einordnung: Die Software zeigt, wie stark einzelne Bereiche ausgelastet sind, und dokumentiert, wenn ein gebuchter Platz nicht genutzt wird. Ob daraus eine Konsequenz folgt, entscheidet das Office Management, nicht das Tool. Dibsido macht die Nutzung transparent und buchbar, es setzt keine Regeln von sich aus durch.

Es gibt eine kostenlose Basisversion für bis zu 20 Personen, mit der sich Desk Sharing in einem Team ohne Budgetfreigabe testen lässt, sowie eine modulare All-in-one-Version ab etwa 2,50 Euro pro Person und Monat für Büros, die Schreibtische, Räume und Parkplätze zusammen verwalten. Wer es ausprobieren möchte, kann Dibsido kostenlos testen oder die Preise ansehen. Eine ausführliche englische Fassung dieses Themas findet sich im Desk Sharing Complete Guide.

Häufige Fragen

Was ist Desk-Sharing-Software?

Desk-Sharing-Software ist ein Buchungssystem für geteilte Arbeitsplätze. Statt fester Zuweisung sehen alle Mitarbeitenden in Echtzeit, welche Schreibtische frei sind, und reservieren sie für die Tage, an denen sie ins Büro kommen. Sie ersetzt die Tabelle und die Rückfrage im Flur durch eine gemeinsame, aktuelle Übersicht.

Welche Funktionen muss eine Desk-Sharing-Software haben?

Sechs Funktionen sind der Kern: Verfügbarkeit in Echtzeit, eine Buchung in wenigen Sekunden, ein visueller Grundriss statt einer Tischliste, Buchung per App, hinterlegbare Buchungsregeln und Auslastungsdaten. Alles Weitere ist nützlich, aber ohne diese sechs Punkte löst die Software das Grundproblem nicht.

Was kostet Desk-Sharing-Software?

Die meisten Anbieter rechnen pro Person und Monat oder pro Schreibtisch und Monat, übliche Modelle liegen im Bereich von etwa 2 bis 5 Euro pro Person und Monat bei jährlicher Zahlung. Entscheidend für die tatsächlichen Kosten ist, ob nach genutzten Plätzen oder nach der gesamten Belegschaft abgerechnet wird und welche Module enthalten sind.

Gibt es kostenlose Desk-Sharing-Software?

Ja, mehrere Anbieter haben eine kostenlose Basisversion mit einer Nutzer- oder Ressourcenobergrenze. Für ein einzelnes Team, das Desk Sharing erst einmal ausprobieren will, reicht das oft aus. Wichtig ist zu prüfen, welche Funktionen in der kostenlosen Version fehlen, damit später kein erzwungener Wechsel entsteht.

Worauf sollte man bei der Auswahl einer Desk-Sharing-Software achten?

Auf die Bedienbarkeit für das Team, auf einen visuellen Grundriss, auf mobile Buchung, auf die Integration in Kalender und Chat, auf Auslastungsdaten und auf ein Preismodell, das mit dem Büro wächst. In einem kleinen Büro ist eine Software, die ohne Schulung funktioniert, mehr wert als die längste Funktionsliste.

Wie unterscheidet sich Desk Sharing von Hot Desking?

Beide Modelle verzichten auf feste Plätze. Beim Hot Desking wird nichts reserviert, wer kommt, sucht sich einen freien Tisch. Beim Desk Sharing wird der Platz vorab gebucht, sodass niemand ohne Arbeitsplatz dasteht. In der Praxis lassen sich beide Modelle mit derselben Software abbilden, Desk Sharing braucht die Buchung, Hot Desking den Check-in.

Braucht ein kleines Büro überhaupt eine Desk-Sharing-Software?

Solange nur wenige Plätze geteilt werden und alle im selben Raum sitzen, reicht Absprache. Sobald mehrere Teams, wechselnde Anwesenheit und knappe Plätze zusammenkommen, entstehen Doppelbuchungen und Leerstand nebeneinander. Ab diesem Punkt spart eine Software mehr Zeit, als sie kostet, weil die tägliche Abstimmung entfällt.

Lässt sich Desk-Sharing-Software mit Outlook oder Teams verbinden?

Viele Lösungen bieten eine Anbindung an Outlook, Google Calendar, Microsoft Teams oder Slack, damit die Buchung dort passiert, wo das Team ohnehin arbeitet. Diese Integration erhöht die Akzeptanz spürbar, weil niemand ein weiteres Tool zusätzlich öffnen muss. Prüfe vor dem Kauf, ob die für euch relevante Anbindung enthalten und nicht auf einen höheren Tarif beschränkt ist.

Welche Desk-Sharing-Software-Anbieter gibt es im deutschsprachigen Raum?

In deutschsprachigen Suchergebnissen tauchen regelmäßig Dibsido, deskbird, desk.ly, Flexopus und anny auf. Sie unterscheiden sich vor allem im Abrechnungsmodell (pro Nutzer:in oder pro Ressource), im kostenlosen Einstieg (dauerhaft kostenloser Plan mit Obergrenze oder zeitlich begrenzte Testphase) und darin, ob direkt in Microsoft Teams oder Slack gebucht werden kann. Eine Gegenüberstellung mit Stand September 2026 steht in der Vergleichstabelle oben.

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